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25 ausgesetzte Kaninchen im Wald gefunden

Leimen, Rheinland-Pfalz – Am Freitag den 9. Juli 2021, wurde in einem Waldstück bei Leimen, einer Ortsgemeinde in Rheinland-Pfalz, an der Abfahrt zum Hermersbergerhof, 25 Kaninchen gefunden und gerettet worden. Mehrere Helfer konnten 23 Jungtiere und zwei erwachsene Kaninchen einsammeln und ins örtliche Tierheim bringen. Da die Tiere handzahm waren, mussten sie vermutlich an Menschen gewöhnt sein. Aus diesem Grund gehe man davon aus, dass die 25 Kaninchen ausgesetzt wurden. Das Tierheim Pirmasens hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Sollte jemand etwas beobachtet haben oder den Halter der Kaninchen kennen, freut sich das Tierheim über jeden Hinweis.

„Haustierkaninchen“ in einem Wald auszusetzen ist nicht nur illegal, sondern auch fatal für die kleinen Mümmelmänner, denn sie haben in der Wildnis so gut wie keine Überlebenschance. Das liegt unter anderem daran, dass die Farben, die ihnen angezüchtet wurden, keine gute Tarnung bieten. Zum anderen haben sie eine häufige Zahnfehlstellungen, besonders bei Zwergkaninchen. Dadurch wären sie nicht in der Lage, sich ausreichend in der Wildnis zu ernähren. Sollten Kaninchen entgegen dieser Probleme doch eine Überlebenschance haben, kann die Gefahr bestehen, sich mit Wildkaninchen fortzupflanzen, was den Genpool durcheinander bringt und keine positiven Auswirkungen hat. Aus diesem Grund ist es auch illegal „Haustierkaninchen“ in der Wildnis auszusetzen, da es die Wildtierbestände schwächt sowie gefährdet, und somit das Potential hat, das Ökosystem negativ zu beeinflussen.

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