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6 Fakten über Haustiere, die man garantiert noch nicht wusste – Teil 2

Haustiere stecken immer wieder aufs Neue voller Überraschungen. Aus diesem Grund haben wir sechs interessante und erstaunliche Fakten über unsere lieben Haustiere zusammengesucht, die dich verblüffen werden.

1. Hunde haben keine Schuldgefühle

Wenn wir Hunde ausschimpfen, kann schon einmal der niedliche Dackelblick folgen. Man könnte meinen, der Vierbeiner versucht einen damit zu beschwichtigen. Aber Achtung! Hunde haben kein Langzeitgedächtnis, daher können sie sich auch nicht schuldig fühlen. Auch wenn Fellnassen direkt im Geschehen ihren Fehler erkennen, ist dies unmittelbar nach der Handlung auch schon wieder vergessen. Aus diesem Grund bringt es auch nichts nachträglich mit dem Hund zu schimpfen, denn der Vierbeiner kann die Standpauke nicht mit dem Ereignis in Verbindung bringen.

Hinweis: Hunde handeln nie mir einer bösen Intention, sondern immer nur aufgrund ihres Instinkts.

2. Katzen mögen kein Heavy Metal

Verschiedene Studien haben gezeigt, dass Musik eine positive Wirkung auf Katzen erzielt. Ein Tierarzt untersuchte nun, ob Musik physiologischen Effekte auf seine Patientinnen hat. Dazu stattete er die Katzen mit Kopfhörern aus und beschallte sie während der Narkose mit unterschiedlicher Musik.

Dabei zeigte sich, dass sich die Katzen unter dem Einfluss von klassischer Musik in einem besonders entspannten Zustand befanden. Unter dem Einfluss von Pop-Musik wahren die Patientinnen mittel-entspannt, während beim Abspielen von Heavy-Metal-Musik die Atemfrequenz und der Pupillendurchmesser auf Stress hindeutete.

Demnach könnte beruhigende Musik möglicherweise die erforderliche Narkosemittel-Dosis und damit das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen reduzieren und die Sicherheit der pelzigen Patientinnen erhöhen.

Das Katzen klassische Musik bevorzugen, wurde auch durch eine Untersuchung von der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Wien bestätigt.

3. Meerschweinchen können besser hören als Menschen

Der Mensch kann Frequenzen zwischen 16 und 20.000 Hz erkennen. Meerschweinchen jedoch können bis zu 46.000 Hz hören. Aus diesem Grund ist darauf zu achten, dass Meerschweinchen in einer ruhigen Umgebung leben. Laute Musik oder schreiende Kinder quälen die süßen kleinen Nagetiere sehr.

4. Wellensittiche können 100 Kilometer fliegen

Wusstest du schon, dass Wellensittiche viele Kilometer pro Tag am Stück zurücklegen können? Bis zu 100 Kilometer am Stück können Wellensittiche fliegen. Dabei liegt ihre Spitzengeschwindigkeit bei 120 km/h. Das ist ziemlich erstaunlich.

Werden Wellensittiche in einer Voliere gehalten, benötigen sie täglich 1-2 Stunden Freiflug.

5. Mäuse mögen keinen Käse

Mäuse und Käse – das gehört doch einfach zusammen. Doch das stimmt nicht! Denn Mäuse mögen überhaupt gar keinen Käse, die Nagetiere bevorzugen eher Nahrung mit hohem Zuckergehalt. Da Käse jedoch nicht in der natürlichen Umgebung von Mäusen vorkommt, reagieren die Nagetiere auf dessen Geruch, indem sie ihre Nasen in Richtung Käse wenden.

Zudem ist Käse für Mäuse äußerst ungesund. Der hohe Fettgehalt, das Salz und andere Gewürze werden von den kleinen Nagern nur schlecht vertragen.

6. Schlangen pupsen zur Verteidigung

Viele Schlangen geben bei Gefahr Warnlaute von sich, wie zum Beispiel ihr typisches Zischen oder das Rasseln der Klapperschlange. Manche Schlangenarten knallen, indem sie Luft aus ihrer Kloake pressen, ihrem einen Körperausgang für Ausscheidungen und Geschlechtsorgane. „Kloakenploppen“ nennen Wissenschaftler das Phänomen. Es klingt tatsächlich ähnlich wie Fürze, die etwa zwei Meter weit zu hören sind.

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