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Coronavirus COVID-19 und Haustiere

Coronavirus bei Haustieren: Das sagen offizielle Stellen

Derzeit gibt es keine Hinweise darauf, dass Heimtiere eine Infektionsquelle für COVID-19 (Coronavirus) sein oder dass sie krank werden können. 

Nach aktuellem Wissensstand ist die Tröpfcheninfektion der Hauptübertragungsweg der Coronaviren, wie das Robert Koch-Institut (RKI) als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten meldet. „Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden“, heißt es in einer Veröffentlichung des RKI.

Sich auf anderem Wege zu infizieren sei eher unwahrscheinlich, wie auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) meldet: „Es gibt derzeit keine Fälle, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen auf anderem Weg, etwa über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importiertes Spielzeug, mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben (…)“. Auch Fälle, bei welchen Sars-CoV-2 durch Haustiere auf den Menschen übertragen wurden, sind nicht bekannt. 

Die WHO äußerte sich ähnlich: “Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Anhaltspunkt, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können”, schrieb die Weltgesundheitsorganisation in einer Infografik bei Instagram.

Können Sie sich über Ihre Haustiere mit dem Coronavirus anstecken?

Während des SARS-Ausbruchs im Jahr 2003, als in Hongkong über 280 Menschen starben, gab es ähnliche Befürchtungen hinsichtlich der Ausbreitung des Coronavirus auf Haustiere. Experten glauben, dass sowohl SARS als auch Covid-19 wahrscheinlich von Fledermäusen stammen.

Bei Hunden und Katzen sind Coronaviren zwar durchaus bekannt – aber es handelt sich bei diesen nicht um dasselbe Virus, welches aktuell mit dem Ausbruch des Covid-19 Virus in Verbindung gebracht wird. Die Stämme, die Hunde und Katzen normalerweise bekommen, verursachen keine Atemprobleme. Bereits im Jahr 2003 sagten Wissenschaftler, die Chance, SARS – das auch eine Art Coronavirus ist – von Ihrer Katze zu bekommen, sei äußerst gering.

Abgesehen vom Bewahren einer guten Hygiene müssen sich Haustierbesitzer nicht zu viele Sorgen machen und unter keinen Umständen sollten Tiere ausgesetzt werden.

Könnte ein Haustier mit Coronavirus kontaminiert sein?

Wir wissen, dass Coronaviren auf Oberflächen und Objekten relativ lange überstehen können. Über die effektive Zeit sind sich die Forscher allerdings noch uneinig. Aktuell werden 1-3 Tage diskutiert.

Dies ist auf dem chinesischen Festland so besorgniserregend, dass die Zentralbank potenziell infiziertes Bargeld gründlich gereinigt und zerstört hat. Auf die gleiche Weise kann das Coronavirus auf der Oberfläche eines Hundes oder einer Katze vorhanden sein, selbst wenn der Hund oder die Katze das Virus nicht tatsächlich infiziert hat.

Die vorliegenden Erkenntnisse deuten darauf hin, dass Hunde kein höheres Risiko für die Ausbreitung (Coronavirus) haben als leblose Gegenstände wie z.B. Türgriffe. Für Tierärzte und Tierrechtsexperten gibt es hingegen ein ganz anderes nicht zu unterschätzendes Problem als die mögliche Ausbreitung des eigentlichen Coronavirus auf Haustiere: die Ausbreitung der Angst.

Warum Haustiere es wert sind, gehalten zu werden

In dieser stressigen Zeit, in der viele Menschen von zu Hause aus arbeiten oder lernen, sind Tiere liebevolle Begleiter. Haustiere sind froh, zusätzliche Zeit mit ihren Besitzern zu verbringen und können helfen, den Blutdruck der Menschen zu senken und das Gefühl von Stress zu lindern. Wir alle wissen schließlich, dass Stress unsere Immunität senkt und das derzeit möchte niemand 😉

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