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Der Wau-Effekt: 8 Gründe für Hunde am Arbeitsplatz

Hunde werden als bester Freund des Menschen bezeichnet – und dies nicht grundlos! Denn der Hund ist es, der uns freudestrahlend und mit wedelndem Schwanz an der Tür begrüßt. Ob man nur für einige Stunde unterwegs war oder nur eben beim Supermarkt – Hunde verbringen gerne viel Zeit mit ihren Zweibeinern. Sie lieben es gestreichelt und liebkost zu werden, spielen mit uns und schlafen dann treu und zufrieden neben uns auf dem Sofa ein.

Es gäbe also nichts Schöneres als seinen geliebten Vierbeiner auch mit auf die Arbeit zu nehmen. Allerdings gibt es auch Menschen, die keine Hunde mögen, Angst vor ihnen haben, sich vor ihnen gar ekeln oder befürchten, dass die Konzentration der Kollegen darunter leiden könnte. Tatsächlich verbietet fast jedes zweite Unternehmen Tiere am Arbeitsplatz.

Welche Vorteile ein Hund am Arbeitsplatz hat und warum es sogar sinnvoll wäre, einen Hund am Arbeitsplatz zu erlauben und zu halten, erläutern wir in diesem Artikel.

1. Verbessertes Arbeitsklima

Ein Hund im Büro wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit und Motivation aller Mitarbeiter aus. Von 1300 Befragten, die in einem Büro mit Hund arbeiteten, gaben 90% an, sie würden durch das Tier eine Verbesserung des Arbeitsklimas wahrnehmen. Beim Streicheln eines Hundes werden Hormone freigesetzt, die Stress vermindern. Zudem täte auch die kurze Unterbrechung der Arbeit dem Gehirn gut.

2. Weniger Stress

Eine Studie hat ergeben, dass Beschäftigte, die ihren Hund mit zur Arbeit nehmen, ein merklich geringeres Stresslevel aufweisen, als jene, die dies nicht tun.

3. Geringere Burnout-Gefahr

Weniger Stress bedeutet geringere Burnout-Gefahr. Mitarbeiter in Firmen mit Bürohunden seien daher deutlich weniger Burnout-gefährdet, heißt es. Bei regelmäßigem Streicheln eines Hundes wird das Bindungshormon Oxytocin ausgelöst und das Stresshormon Cortisol abgebaut. Auch senkt es das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko.

Ergo: weniger Fehltage!

4. Abwechslung und Gesundheit

Ein Hund am Arbeitsplatz schafft eine gute Balance. Anstatt sich in der Mittagspause lediglich zwischen Büroraum und Cafeteria oder Küche zu bewegen, können Hundehalter und -freunde Gassi gehen. So kann man an der frischen Luft einmal richtig durchatmen. Die Unterbrechung der Arbeit durch körperliche Bewegung tut sowohl der vom langen Sitzen beanspruchten Rückenmuskulatur, als auch den Nerven gut. Auch hilft ein Abstand zu gegenwärtigen Problemen dabei, einen klaren Kopf zu bekommen. So sorgen die notwendigen Spaziergänge mit Hund für regelmäßiges Luftschnappen. Zusätzliche helfen Spielpausen dabei, Anspannung im Job abzubauen.

5. Gestärkte Psyche

Hunde vermindern nicht nur das Stressrisiko. Auch die Psyche kann verstärkt werden. 246 Studenten wurden nach einer Therapiestunde mit Hunden gefragt, wie sie sich fühlen. Jeder Student berichtete, er fühle sich weniger gestresst, sei glücklicher, hätte weniger negative Gefühle – und das auch noch 10 Stunden nach der Therapiestunde.

6. Motivation

Man sollte meinen, Hunde lenken während der Arbeit ab. Allerdings hat eine Studie das Gegenteil bewiesen. Somit gaben die Befragten an, ihr Energielevel sei mit einem Hund am Arbeitsplatz oder einer Hunde-Therapiestunde angestiegen.

7. Trost spenden

Eine weitere Studie hat ergeben, dass das Streicheln von Hunden im Büro in stressigen Zeiten trostspendend ist. Besonders Menschen mit Depressionen und Angstgefühlen kann der Kontakt zu Hunden helfen.

8. Verbesserung der sozialen Gemeinschaft

Ein Hund im Büro stärkt das Teambuilding. Im Amazon-Hauptquartier in Seattle (USA) sollen mehr als 6.000 Bürohunde willkommen sein. Demnach schätze man den Spaß und die Dynamik, die die Tiere in den Arbeitsalltag bringen. Zudem würden sie die Mitarbeiter untereinander mehr verbinden.

Kein Wunder also, dass es mittlerweile immer mehr Arbeitgeber gibt, die sich für einen Hund im Büro aussprechen. Es gibt sogar den „Nimm-deinen-Hund-mit-zur-Arbeit-Tag“ oder auch anders beschrieben als „Der internationale Bürohundtag“, der immer am 25.06. eines Jahres erfolgt.

Ob man einen Hund mit ins Büro nehmen darf, ist jedoch ganz allein dem Arbeitgeber vorbehalten, sollte dies nicht in einer Betriebsvereinbarung geklärt worden sein.

Man darf auch nicht vergessen: Der Hund verbringt mit uns nur einen gewissen Lebensabschnitt. Für den Hund ist es jedoch sein gesamtes Leben und daher möchte er am liebsten die ganze Zeit mit seinem Besitzer verbringen – auch auf der Arbeit.

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