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Franz. Bulldogge

Französische Bulldogge Steckbrief – Tierheimhelden Magazin

Französische Bulldogge Geschichte

kleiner hundDie Vorfahren der Französischen Bulldogge stammen ursprünglich aus England und wurden dort für Hundekämpfe gezüchtet. Als diese im 19. Jahrhundert gesetzlich verboten wurden, sank die Nachfrage nach den Hunden. Als Begleiter britischer Textilarbeiter gelangten die Hunde nach Frankreich und wurden als Rattenfänger eingesetzt. Die kleinen Hunde mit den charakteristischen Fledermausohren avancierten schnell zu den Lieblingshunden von Adligen, Wohlhabenden und Künstlern.


Sie wurden bevorzugt weitergezüchtet und andere Hunderassen wie Möpse, Spitze und Terrier eingekreuzt. Die Französische Bulldogge unterschied sich daraufhin so deutlich von der Englischen Bulldogge, dass die Französische Bulldogge als eigene Rasse anerkannt wurde. 1880 wurde in Paris der erste Rasseverein gegründet und ein eigener Zuchtstandard entwickelt. Heute gehört der „Frenchie“ oder „Bully“ zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt.

Französische Bulldogge Wesen und Charakter

Trotz des griesgrämigen Gesichtsausdrucks haben die Französischen Bulldoggen ein fröhliches Wesen und sind sehr verspielt und quirlig. Die kleine Hunderasse ist laut Kennern für jeden geeignet, auch für Anfänger.


Die freundlichen, loyalen und gutmütigen Gesellschaftshunde fühlen sich bei Familien, Alleinstehenden oder Senioren wohl. Die Hunde haben einen starken Bezug zu ihrem Menschen und passen sich dem Lebensrhythmus an. Sie werden nicht gerne alleine gelassen und lieben es zu schmusen.


Aufgrund ihrer Größe und Umgänglichkeit eignen sie sich auch als Stadt- und Wohnungshunde. Positiv ist, dass die Hunde nicht unnötig bellen und generell eher leise sind. Die Französische Bulldogge ist ein guter Wachhund und versucht Besitzer und Haus zu beschützen. Im Umgang mit Kindern, fremden Menschen und Hunden verhält sich die Französische Bulldogge meist gutmütig.
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Klassifikation

Die Französische Bulldogge ist von der Fédération Cynologique Internationale anerkannt und wird in die FCI Gruppe 9 eingeordnet. In dieser Gruppe ‚Gesellschafts- und Begleithunde‘ befinden sich insgesamt 26 Hunderassen.

Rassetypische Besonderheiten

Französische Bulldoggen sind gelehrig und immer darauf bedacht, dem Menschen zu gefallen. Sie zeichnen sich durch eine besondere Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit aus.


Bei der Erziehung gibt es keine rassespezifischen Schwierigkeiten, trotzdem ist Konsequenz in der Erziehung unbedingt nötig. Insgesamt haben die Bullys keinen übermäßigen Bewegungsbedarf. Gemütliche Spaziergänge und kleine Spiele sind eher nach ihrem Geschmack. Dennoch brauchen die Tiere genügend Auslauf, ohne dass sie sich voller Ausgelassenheit verausgaben.


Die Französische Bulldogge ist anatomisch bedingt ein schlechter Schwimmer und eher wasserscheu. Sie reagieren empfindlich auf hohe Temperaturen und Kälte. Die Lebenserwartung liegt bei ca. 10-12 Jahren.
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Französische Bulldogge Fell und Farben

Das Fell ist glänzend und kurz, die Farben der Französischen Bulldogge sind vielfältig: Fauve, schwarz, blue, schoko, black and tan, sable, brindle, fawn, creme, pied, merle, sable, gescheckt, mit oder ohne Stromung.


Größe und Gewicht
Größe:
Hündinnen: 24-32 cm, 
Rüden 27-35 cm
Gewicht:
8-14 kg

Der Körperbau ist kompakt und muskulös mit großen aufrecht stehenden Ohren und einem stumpfnasigen Gesicht.

Gesundheit und Pflege

Welpen sollten sich in den ersten Lebensmonaten auf keinen Fall überanstrengen. Auch wenn die Kleinen gerne spielen, ist es besser wildes Herumspringen, zu lange Spaziergänge und Treppensteigen anfangs auf ein Minimum zu reduzieren, damit die Gelenke geschont werden.


Französischen Bulldoggen eignen sich nicht für den Hundesport, denn ihr gedrungener Körperbau und die platte Nase behindern sie erheblich.
Bei der Pflege der Bullys sollten besonders die Ohren und die Augen regelmäßig kontrolliert und gesäubert werden. Da die Augen nur wenig geschützt sind kann es schnell zu einer Bindehautentzündung kommen.


Auch die Falten im Gesicht und am Körper sollten regelmäßig gepflegt werden, um Entzündungen vorzubeugen. Die Fellpflege des kurzhaarigen Hundes ist unkompliziert, jedoch reagieren die „Frenchies“ empfindlich auf Hitze, Kälte und Nässe.
Französische Bulldoggen sollten unbedingt bei einem seriösen Züchter gekauft werden, der ein Augenmerk auf zuchtbedingte Erbkrankheiten hat.
Französische Bulldogge
Ein bekanntes Problem ist, dass die Französischen Bulldoggen zu Futtermittelallergien neigen. Es sollte deshalb ganz besonders auf die Ernährung des Vierbeiners und die Inhaltsstoffe des Futters geachtet werden. Die Hunde neigen oftmals zu Übergewicht und brauchen täglich Bewegung in Form von Spaziergängen.

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