Home / Allgemein / Geisterfahrer: Hund nach mehreren Autounfällen erschossen
Foto: Lausitznews.de

Geisterfahrer: Hund nach mehreren Autounfällen erschossen

Bautzen, Sachsen – Am Montag, den 18. September, verursachte ein Geisterfahrer mehrere Unfälle.  

Die Polizei Görlitz erhielt am frühen Montagmorgen eine Erstmeldung über einen Falschfahrer im Tunnel Königshainer Berge. Dort sei ein 22-jähriger Pole von der Raststätte Oberlausitz Süd auf die Autobahn entgegen der Fahrtrichtung gefahren. Der Geisterfahrer war dann mehr als 40 Kilometer in der falschen Richtung unterwegs gewesen.

In seinem Opel-Corsa kollidierte er zunächst mit einem Pkw und zwei Lkws. Wenig später durchbrach er eine Polizeisperre und krachte vier Kilometer später zwischen den Anschlussstellen Uhyst und Salzenforst gegen eine Leitplanke. Zuvor war er noch mit einem Sattelzug kollidiert.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte lag der 22-jährige Pole neben seinem Fahrzeug. Er wurde mit schwersten Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Glücklicherweise wurden keine weiteren Personen verletzt. Der Geisterfahrer soll unter Drogeneinfluss gestanden haben, so die Polizei. Zu der Schadenshöhe gibt es noch keine Angaben.

Aufgrund der Rettungsarbeiten musste die Autobahn zunächst in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.

Besonders tragisch ist, dass sich im Auto des 22 Jährigen ein Hund befand. Dieser musste aufgrund seiner schweren Verletzungen von einem Polizisten unter Gebrauch seiner Diesntwaffe erlöst werden.

Schreibe einen Kommentar

Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zur Verbesserung Ihres Online-Erlebnisses zu. Weitere Informationen zu den von uns verwendeten Cookies finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen. OK