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Foto: TIERRETTUNG ESSEN E.V.

Hochwasser-Katastrophe: Auch Tiere sind schwer betroffen

Nordrhein-Westfalen – Viele Städte in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den Folgen des heftigen Unwetters und Hochwassers. In Nordrhein-Westfalen hat es seit Aufzeichnung der Pegelstände noch nie eine so großflächige und verheerende Hochwasser-Lage wie in diesen Tagen gegeben.

Der Polizei zufolge ist die Zahl der Toten im Kreis Ahrweiler auf dramatische 121 gestiegen. Innenminister Roger Lewentz geht von mehr Todesopfern aus. 170 Menschen werden noch immer vermisst. Insgesamt gibt es 754 Verletzte.

Unter den Opfern befinden sich auch Tiere

Während viele vor den Trümmern ihrer Existenz stehen, werden auch Tiere zu Opfern des Hochwassers. Am schlimmsten erwischte es Pferde aus diversen Reitställen. Diese sind kreuz und quer durch die überfluteten Straßen gerannt, um nach einen Unterschlupf zu suchen.

Das Tierheim Solingen musste sogar mitten in der Nacht evakuiert werden. Die Tiere konnten in andere Tierheime übergeben und in Sicherheit gebracht werden.

Auch der Erlebnisbauernhof Gertrudenhof in Köln ist betroffen. Besonders der Gnadenhof-Streichelzoo mit Lamas, Ziegen & Co. hat es mit Überflutungen schwer erwischt. Der Besitzer des Gertrudenhofs zeigte sich schockiert: „Bisher mussten wir immer nur Tiere aus schlechter Haltung oder vor dem Schlachter retten und nicht vor solchen Naturgewalten.“ Glücklicherweise konnten die Gehege über Nacht abgepumpt werden, so dass alle Tiere wieder in Sicherheit und Trockenheit sind.

Foto: Gertrudenhof @instagram

Während hier die Tiere „nur“ nasse Pfoten bekamen und weitaus Schlimmeres verhindert werden konnte, hatten andere Tierheime und Höfe während dieser Ausnahmesituation leider weniger Glück. So zum Beispiel der Eifel-Zoo. Dieser wurde nämlich komplett geflutet. Nur durch die schnelle Reaktion der Mitarbeiter, konnten die Tiere gerettet werden.

Aber auch Haustiere seien schwer betroffen. So hatte die Feuerwehr Trier am Sonntagabend eine Evakuierung der besonderen Art. Dort konnten Helfer aus dem überschwemmten Stadtteil Ehrang mehr als 60 Haustiere in Sicherheit bringen. Einige Tierbesitzer, die am Donnerstag aufgrund der Flut schnell ihre Häuser räumen mussten, bangten um ihre Haustiere.

Mittlerweile haben sich einige konkrete Facebook Gruppen gegründet, die Hilfsangebote koordinieren. Weitere Infos finden Sie auch auf der Seite der Stadt Erftstadt.

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