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Rettende Spürnase: Hund entdeckt Brustkrebs bei Frauchen

Cirencester, Gloucestershire/England – Karen Ethier hat sich in einem britischen Tierheim in Louie verliebt, einen verletzten und abgemagerten Mastiff-Staffordshire-Bullterrier-Mischling. Eines seiner Beine musste aufgrund von Vernachlässigung sogar amputiert werden. Sie brachte ihn mit nach Hause und gab ihm ein liebevolles Zuhause. Jetzt revanchierte sich der Hund bei seinem Frauchen.

Immer wieder stupste Louie sein Frauchen gegen die Brust. Genau an die Stelle, wo sich später herausstellte, dass ein aggressiver Tumor dort wuchs. Aufgrund des ungewöhnlichen Verhaltens ihres dreibeinigen Freundes, ging Karen der Sache auf den Grund und ließ sich ärztlich untersuchen. Die ernüchternde Gewissheit gab ihr dann der Hausarzt: Brustkrebs.

„Ich konnte es kaum glauben, als ich den Knoten in meiner Brust spürte“, so die 55-Jährige. Louie wollte sie die ganze Zeit warnen.

Es folgte eine Operation sowie Chemo- und Strahlentherapie. Eine schwere Zeit, in der ihr Hund Louie sie jedoch immer unterstützt habe: „Es war eine harte Behandlung, aber er war die ganze Zeit an meiner Seite“, so Karen. Diese Zeit konnte sie dank Louies Unterstützung überstehen und ist heute auf dem Weg der Besserung. „Wir haben uns gegenseitig gerettet.“, sagt die 55-Jährige dankbar.

Karen Ethier mit ihrem dreibeinigen Lebensretter Louie | Foto: @action press

Hunde sind in der Lage, Krebs zu riechen. Die Genauigkeit liegt laut einer amerikanischen Studie bei 97%! Der menschliche Geruchssinn ist dagegen erbärmlich, denn unsere Vierbeiner mit der kalten Schnauze riechen 10.000 bis 100.000 mal besser als wir.

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