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Trinknapf

Trinknapf – Vorsicht vor der Keimfalle

Den Futternapf der geliebten Vierbeiner reinigen Herrchen & Frauchen natürlich regelmäßig und halten das für ganz selbstverständlich. Doch wie schaut es mit dem Trinknapf aus? Schließlich befindet sich in ihm ja “nur” Wasser. Doch wie eine Studie herausgefunden hat, gehören die Trinknäpfe der tierischen Mitbewohner zu den am meisten kontaminierten Gegenständen im Haushalt.

Ein Trinknapf ist der optimale Brutplatz für vielerlei Bakterien & Pilze, wie beispielsweise MRSA, E.coli und Salmonellen. Also alles Bakterien, die neben den Tieren auch dem Menschen gesundheitlichen Schaden zufügen können.

Folgen einer Infektion mit den Bakterien können, teils schwere, Magen-Darm-Infekte oder Harnwegsinfektionen sein. Trinken Hunde oder Katzen aus ihrem Napf und lecken dann über Gesicht oder Hände von Herrchen oder Frauchen, können sich auf diesem Wege die Keime übertragen werden.

Zudem fand man im Rahmen der Studie heraus, dass Trinknäpfe aus Plastik oder Keramik häufiger betroffen waren, als welche aus rostfreiem Stahl. Der Grund dafür liegt in der Oberflächenbeschaffenheit der Materialien. Plastik beispielsweise bildet im Laufe der Zeit eine spröde Oberfläche, in der sich Keime einnisten und vermehren können. Auch in den Kleinen Unebenheiten und Rissen von Keramikschüsseln fühlen sie sich besonders wohl und können sich ungestört vermehren.

Für alle gilt jedoch eine regelmäßige und gründliche Reinigung um sein Tier und auch sich selbst und die Familie vor einer Möglichen Infektion zu schützen. Dafür sollte der Napf einmal am Tag komplett entleert und vor dem nächsten Auffüllen gründlich mit heißem Wasser gereinigt werden. Von der Nutzung von aggressiven Reinigungsmitteln, vor allem stark chemischen, sollte jedoch unbedingt abgesehen werden, da sich Rückstände im Napf bilden können, die über die nächste Wasseraufnahme des Tieres mit aufgenommen werden können.

Heißes Wasser und etwas Spülmittel oder einfach mit in den Geschirrspüler packen, reicht vollkommen aus.
Wer den Napf per Hand spült, sollte jedoch darauf achten, einen separaten Schwamm oder eine eigene Bürste für das Geschirr der felligen Mitbewohner zu nutzen, um eine Keimübertragung auf das eigene Geschirr zu vermeiden.

Neben dem Napf selbst, sollte aber auch die Futterstelle regelmäßig gereinigt werden, da Hund und Katze gerne Wasser, Speichel oder Futterreste rund um den Napf verteilen. Neben einfachem Abwischen empfiehlt es sich, eine regelmäßige Desinfektion mit haustierfreundlichen Produkten durchzuführen. Diese kann alle 14 Tage stattfinden und neben der Reinigung des Futterplatzes auch die Näpfe mit beinhalten. So geht man auf Nummer sicher, dass sich Bakterien und Keimen kaum eine Möglichkeit bildet, sich zu vermehren und somit eine Gefahr für die Gesundheit von Mensch und Tier darzustellen.

Photo by Henrique Lopes from FreeImages

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