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Schlangen – Ratgeber zur richtigen Haltung und Pflege

Am 1. Februar wurde der Tag der Schlangen festgelegt (engl. National Serpent Day). Weltweit gibt es etwa 3500 verschiedene Schlangenarten. Davon ist die kleinste bekannte Schlange ca. 10 Zentimeter groß und die größte bekannte Art eine 6,95 Meter langen Netzpython. Von den bekannten Arten ist ca. ein Achtel giftig. 

Schlangen

Bei vielen Menschen lösen die Tiere Unbehagen, Furcht und instinktive Fluchtreaktionen aus. Schlangen stehen gleichzeitig für die Macht des Bösen, Tod und Zerstörung und als Sinnbild der Weisheit, Leben und Auferstehung, da die Tiere periodisch ihre Haut erneuern. Durch die Häutung wurden die Schlangen zum Symbol der Unsterblichkeit. In vielen Kulturen, zum Beispiel in Indien wurden Schlangen als Schutzpatronin verehrt. Auch im alten Griechenland galt die Schlange als uralte Heilerin.

Von der Erneuerung des Lebens, dem ständigen Wandlung und der Heilung ist der hebräische Mythos von der Äskulapschlange als Symbol der Heilkunst bei Apothekern und Medizinern inspiriert. Die alten Römer verehrten den Schlangengott Asklepios, und auch im alten Griechenland galt die Schlange als uralte Heilerin.

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Die Adoption von Schlangen aus dem Tierheim

Wer eine Schlange aus dem Tierheim adoptieren möchte, sollte sich vor der Anschaffung eines Tieres gründlich über die Tiere selbst, den Aufbau und die Einrichtung des Terrariums, die Fütterung und die Pflege informieren, denn man benötigt spezielle Kenntnisse zur richtigen Haltung. Nur, wenn die Tiere in optimalen Lebensbedingungen leben, bleiben sie gesund. Viele Schlangen im schlechten Allgemeinzustand werden in Tierheimen abgegeben oder beschlagnahmt, weil die Halter mit der Haltung und Pflege überfordert sind.

Ratgeber zur richtigen Haltung und Pflege von Schlangen

Die Tiere wachsen ihr ganzes Leben lang. Da ihre Haut nicht mit wächst, streifen sie die zu klein gewordene Hülle ab. Während der Häutung ist es sehr wichtig, den Schlangen Rückzugsmöglichkeiten zu schaffen.

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Die meisten Schlangen sind nachaktiv und vertilgen ihre Beute an einem Stück. Sie sind in der Lage, ihre Kiefer so weit zu öffnen, dass sie ihre Beute, die größer als ihr eigener Kopf sein kann, zu verschlingen. Schlangen sind, wie alle Reptilien Kaltblüter, d.h. sie können ihre Körpertemperatur durch ihren eigenen Stoffwechsel nicht auf einem konstanten Niveau zu halten und benötigen deshalb Wärmezufuhr von außen.

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